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Von Anita zu MANITA

Über mich

Für mich war immer klar, dass ich einmal meine eigene Firma haben werde. So bin ich einfach aufgewachsen. Meine Eltern haben mit viel Kraft, Energie und unzähligen Arbeitsstunden einen Betrieb mit 25 Mitarbeitern aufgebaut. Arbeit habe ich nie gescheut und um ehrlich zu sein, ich sehe meine Tätigkeit bei und mit MANITA nicht als klassische Arbeitsstelle sondern als sinnvolles Werk mit dem ich in der Tat etwas bewirken kann. 

ANITA


Altes Zeug und große Liebe

Von Kindheit an haben mich der alte Schuppen bei Oma und Opa und das halbverfallene Gut bei den Nachbarn fasziniert. Umso älter die Häuser, umso knarrender die Dachbalken um so staubiger und stickiger die Luft im alten Verschlag, umso verliebter war ich. Mein Urgroßvater, Broa Vetter, durfte mir Geschichten aus dem 1. und 2. Weltkrieg erzählen, verstanden hab ich als kleines Mädchen wahrscheinlich nichts, geliebt habe ich diese Anekdoten aus seinem Leben um so mehr. 

Anita und Broa Vetter
Ich und Broa Vetter

Die jahrelange Reise von Oberösterreich nach Salzburg

Nach meiner Lehre in Oberösterreich zog es mich schon recht jung hinaus in die weite Welt. Begonnen habe ich mit 18 Jahren in Hinterglemm, von dort bin ich über Australien und einigen anderen internationalen Zwischenstopps schlussendlich in Salzburg gelandet. Nach unserem Kennenlernen und der Hochzeit in Las Vegas haben Michael und ich uns in Oberalm, 10km von Salzburg, niedergelassen. Hier wohnen wir nicht nur, sondern hier leben wir.

Und lieben es.


Meine Eltern sagen: ENDLICH wird sie sesshaft!

Meine Affinität für Altes, Ausgedientes, Vergessenes war in der Zeit meiner Wanderschaft wenig spürbar, erwachte aber auf die Sekunde als es darum ging, den erworbenen, völlig verwucherten Garten neu zu gestalten, dem Stück Land Leben einzuhauchen und nach der eigenen Vorstellung zu kreieren. Noch heute finde ich immer wieder Notizzettel aus dieser Zeit mit unzähligen Entwürfen und Skizzen dazu. Umgesetzt haben wir sie fast alle. Würden da nicht schon wieder neue Ideen auf die Umsetzung warten!


Unrund is ungsund

Gerade nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten wurde mein Wunsch mich selbständig zu machen und meinen eigenen Weg zu gehen immer stärker. Ich wurde immer unrunder und um ehrlich zu sein unzufriedener. Und das, obwohl ich tolle Arbeitsstellen hatte wie z.B. im Verkauf & Marketing für namhafte Gastronomiebetriebe bei Gassner Gastronomie in Salzburg oder im Cateringbereich bei Hermann liefert in Adnet. Mit vielen meiner damaligen Arbeitskollegen und Vorgesetzten pflege ich noch heute ein freundschaftliches Verhältnis.


Verhängnissvolles Kennenlernen

Durch "Zufall" lernte ich dann den Wagnermeister Christian Lassacher kennen. Ich behaupte jetzt einmal, ein Wendepunkt in meinem Leben, obwohl mir das damals natürlich noch nicht bewusst war. Sofort war ich verliebt in seine Arbeit, sein Tun, seine Philosophie, seine Art die Dinge und das Leben zu sehen, seine unkonventionelle Lebenseinstellung. Meine Gier nach "mit den Händen arbeiten" war sofort wieder da und so hab ich mich, ohne lange zu fragen, selbst zu einem Praktikum in die Wagnerei eingeladen. 

Anita bei der Arbeit

Vom Lungau direkt hinaus in die weite Welt

Mein Gehirn ratterte, die Notizblöcke wurden gefüllt, stundenlange Gespräche geführt und irgendwann waren wir uns alle einig: Michael und ich gründen unsere erste gemeinsame Firma um die tollen Produkte aus dem Lungau der weiten Welt zu präsentieren. Oder zumindest erst mal Österreich und Deutschland. Die Zusammenarbeit war von Anfang an klar definiert: zusammen sind wir drei mal so stark! 

Und der Name der Firma: MANITA; Michael und ANITA


Einmal schämen und zurück

Unseren ersten Marktstand, mit Kinderspielzeug von Christian, hatten wir am Bauernadvent Glanegg, ein wunderschöner Markt in malerischer Kulisse. Es war grauenhaft! Unser Unterstand war rundherum offen, es hat durchgeregnet, auf unserer dürftigen Produktpalette lag zentimeterhoch Schnee, es war saukalt weil wir keine Heizung hatten und an den Tischdecken sog sich das Wasser langsam aber sicher Richtung Ware hoch. Schrecklich.

Glanegg2016

Hand aufs Herz. Arsch in der Hose. mit Vollgas durchstarten

Das war 2016. Und es war sehr ernüchternd. Aber wohl der Start den wir brauchten um uns klar zu werden, sollte das je für uns alle funktionieren, muss sich sehr, sehr, sehr viel tun. Und das haben wir getan! Wie viel Arbeit es wirklich bedeutet einen professionellen Auftritt am Markt und Online auf der Homepage sowie auf den Social Media Kanälen zu gewährleisten war uns allerdings nicht bewusst. 

Glanegg 2019

Mann ist das spannend!

In den letzten 4 Jahren haben wir unentwegt daran gearbeitet. Wir haben ein tolles, durchdachtes Standkonzept erstellt. Wir haben Produkte von einigen kleine Traditionsbetriebe aus Österreich, wie Huber Wolle mit an Bord geholt. Wir haben Partnerschaften angeleiert und dürfen uns mittlerweile z.B. offizieller Partner des Biosphärenparkt Lungau nennen. Wir haben Mithilfe einer professionellen Grafikerin und Fotografin eine Homepage erstellt.

Andrea&Michael

Ok, unsere Grafikerin ist Michaels Schwester und die ist einfach nur toll und wir wüssten nicht, wie wir das ohne sie gemacht hätten! 

Unsere professionelle Fotografin ist eine gemeinsame Freundin die ihr ganzes Herzblut in die Fotos gesteckt hat. 

Andrea Pötscher & Petra Adelsberger

Danke Euch beide!!

Petra

"Michael, ich kann schön langsam keine Kunsthandwerksmärkte mehr sehen..."

2019 haben wir uns Zeit genommen und viele, ja wirklich viele Märkte als Gäste besucht um zu sehen wo wir hinpassen, geographisch und demographisch. Nach einigen Aha Erlebnissen haben ich mich an die Arbeit gemacht. Märkte suchen, zeitlich planen, anfragen, bewerben, nachfragen weil sich einfach keiner zurückmeldet, immer wieder lästig sein usw. Ich würde fast sagen, dass ich Monate damit zugebracht habe die Marktsaison 2020 zu planen.

Fängt ja ganz gut an

Die Adventmarktsaison 2019 war ein guter Erfolg und Indiz dafür, wo und wie wir ankommen. Wichtig, da ich ja für 2020 bereits an die 40 Märkte gebucht hatte. Eine der wichtigsten Saisonen nach den Adventmärkten sind die Frühlings- und Ostermärkte. Gut vorbereitet und voll motiviert haben wir uns Mitte März gefreut, dass es endlich wieder los geht.

Wer A sagt muss auch B sagen

Nun ja, was soll ich sagen, was machen die Götter während du Pläne fürs Leben schmiedest? Sie lachen!

An dem Tag wo verkündet wurde, dass aufgrund des neuartigen Virus in Europa, alle Geschäfte und Märkte zumachen müssen, haben wir schon neue Pläne geschmiedet. Alle Projekte die für das Jahr 2020/21 geplant waren, abseits vom Märkte fahren, haben wir vorgezogen. Und wie ihr euch schon denken könnt, Pläne und Projekte gib es bei uns immer in Hülle und Fülle. Arbeit noch und nöcher. 

Das wollte ich e auch schon lange einmal machen :)

Und so sitze ich jetzt hier und schreibe meinen ersten Blog Eintrag, für unsere Homepage, die wir in den letzten Wochen tagtäglich bearbeitet, mit Fotos und Texten befüllt und mit viel Liebe und Hingabe gestaltet haben. Ich freue mich auf Alles was kommt. Auch wenn wir jetzt noch nicht wirklich wissen, wie das Kommende ausschauen wird.


Unterschrift Anita

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Kommentare: 4
  • #1

    Monika e. (Freitag, 24 April 2020 12:17)

    Einfach toll hier mehr von euch und dem rund herum zu erfahren, wir werden noch sehr oft Geschenke bei euch kaufen

    Lg

  • #2

    Andrea P. (Freitag, 24 April 2020 15:02)

    Ihr seit soooo super!
    Könnts sehr stolz sein was ihr aufgebaut habt, weiter so!

  • #3

    Karin (Samstag, 25 April 2020 08:42)

    Dream-Team �
    Bis bald und keep on rocking Nitschgal

  • #4

    Petra (Mittwoch, 29 April 2020 18:06)

    Man sieht auch Euer Herzblut in Eurer wunderschönen Website!
    Da hab ich letztens so einen schönen Spruch gelesen, der fällt mir grad ein, wenn ich mir Euer Werk anschaue ;-) !!

    DAS LEBEN IST WIE EIN BLUMENBEET -
    MAN ERNTET DAS, WAS MAN DORT SÄT!

    Danke jedenfalls, das ich auch ein Teil Eurer Reise sein darf!
    Seid umarmt, Eure Petra